Rückführungstherapie (auch Reinkarnationstherapie) zur Behandlung von Traumen
ecke
Mediale Schule



Grazien
Jede Seele kommt gestärkt durch die Siege oder geschwächt durch die Niederlagen aus vergangenen Leben in diese Welt

Origenes, christl. Kirchenvater, 3. Jh.



Zertifikatsausbildung Rückführungstherapie

(Reinkarnationstherapie, Regressionstherapie)




Was ist eine Rückführung?

Rückführung ist eine Methode, mit der es möglich ist, mental, emotional und psychisch in die Vergangenheit zurückzugehen. Ganz egal ob nur ein paar Monate, oder mehrere Jahre bis zur Jugend oder Kindheit, oder in ein früheres Leben zurückgeführt zu werden - Erfahrungen die ganz tief gespeichert sind, können bei einer Rückführung heraufgeholt werden.



Rückführungstherapie

Rückführungen sollten vor allem als Therapie gebraucht werden - daher auch der Name Rückführungstherapie - um folgende Probleme zu lösen:

  • negative Muster

  • Phobien

  • Neurosen

  • Ängste

  • Depressionen 
  • bewusste und unbewusste negative Entschlüsse
  • und/oder andere  mentale und psychische Blockaden 

 

Der zur Zeit von einigen Therapeuten und Schulen als Hauptbegriff gebrauchte Namen Reinkarnationstherapie ist nur dann korrekt, wenn die Klienten ausschliesslich in frühere Leben zurückgeführt werden. In der Rückführungstherapie werden Klienten jedoch im gleichen Mass mit der Kindheit und Jugend dieses Lebens konfrontiert, da es hier ist, dass die meisten Traumen (re-)aktiviert werden.


Rückführungstherapie ist keine Hypnose - der/die Klient/in ist die ganze Zeit bei Bewusstsein. Rückführungen sind auch keine Suggestionen, da der/die Klient/in die Erlebnisse wahrnimmt, die er/sie wirklich hatte, und die die Problemstellung aktivierten. Der/die Klient/in ist in einem Bewusstseinszustand, das zwischen Alfa (meditativer Zustand) und Beta (Wachzustand) schwingt.



Rückführungs-Therapie-Ausbildung

Die Ausbildung besteht aus 6 Wochenenden über ca. ein halbes Jahr verteilt.

In dieser Ausbildung wird auf einer tieferen Ebene mit der Psyche, gleichzeitig aber auch mit der geistigen Welt gearbeitet.


Es wäre darum ein Vorteil, bei eventuellen Unsicherheiten diesbezüglich gleichzeitig auch das Seminar Geistige Wahrnehmung Kurs 1 zu besuchen.


Bei Rückführungen ist es wichtig herauszufinden, welche früheren Erlebnisse im Moment am wichtigsten sind. Dies ist aber durchaus etwas, das wir dem/der Klienten/in und seinen/ihren geistigen Führern überlassen können. Die innere Welt, das Unbewusste des Klienten hat alle Antworten. Durch den Gebrauch der richtigen Entspannungsübungen kombiniert mit der richtigen Rückführungstechnik wird der Klient sanft in die Vergangenheit zurückgeführt. 


Wir lernen im Laufe der Ausbildung, die geistige Welt um Erlaubnis zu bitten sowie den/die Klienten/in zu beschützen. 


Unter Rückführungen wird der/die Klient/in öfters Erlebnisse in der Kindheit/Jugend wahrnehmen, die er/sie verdrängt hat. Traumatische Erlebnisse in einem frühen Alter, wie z.B. Übergriffe jedweder Art, sind Ketten, die als belastend empfunden, und darum im Unterbewusstsein "schubladisiert" wurden. Der/die Therapeut/in wird sich darum bemühen, zum ursprünglichen Erlebnis, wo die Therapie stattfinden kann, zurückzufinden.


Wir lernen am Kurs unsere Intuition zu gebrauchen, damit wir die richtigen Fragen stellen können. Damit kommt der/die Klient/in selbst zu der Stelle, die für ihn/sie am wichtigsten ist. Aufgabe des/der Therapeuten/in ist weiters, die Botschaften zu deuten, die uns der/die Klient/in übermittelt.


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Viele Leute bauen, durch traumatische Erlebnisse gezwungen, ihr Leben auf Ersatzhandlungen auf. Die Klientin, die in ihren frühen Jahren missbraucht und dadurch gedemütigt wurde, wird später eventuell das zwanghafte Bedürfnis verspüren, Macht über Männer zu besitzen. Der Mann, der dazu erzogen wurde, konfliktscheu zu sein, wird sich später vielleicht durch Ränkespiele behaupten. Die Aufgabe des/der Therapeuten/in besteht dann darin, auf den inneren Konflikt des/der Klienten/in aufmerksam zu sein, und den/die Klienten/in dahin zurückzuführen, wo die Ursache des Traumas liegt, um diese Ursache zu bearbeiten.


Wir lernen, wie wir den/die Klienten/in ohne ihn/sie zu beeinflussen durch frühere Erlebnisse leiten können, wir lernen Symbole und Farben, die der/die Klient/in sieht zu deuten helfen. Und wir lernen auf die kleinen Veränderungen im Gesicht des/der Klienten/in aufmerksam zu sein, da sie alle eine Bedeutung haben.


Die Aufgabe des/der Therapeuten/in ist, forschend und fragend zu sein. Der/die Klient/in soll die Nähe des/der Therapeuten/in spüren, aber nicht als seine/ihre erdrückende Gegenwart, in der er/sie manipulierend und leitend ist. Es ist die Vergangenheit des/der Klienten/in, die wichtig ist, nicht die des/der Therapeuten/in. Persönliche Kommentare des/der Therapeuten/in können störend sein, und im schlimmsten Fall verursachen, dass der/die Klient/in nicht zur Sache kommt. Der/die Therapeut/in sollte darum den Prozess dadurch unterstützen, dass er den/die Klienten/in aufmuntert, genau das zu erzählen, was er wahrnimmt.


Egal ob Phobie, Neurose oder sonstiges unerwünschtes Muster, ist die Sitzung therapeutisch so abzuschliessen, dass das Problem des/der Klienten/in behoben wird. An diesem Kurs lernen wir darum auch, unsere heilenden Fähigkeiten dahingehend einzusetzen, dass wir die Blockaden des/der Klienten/in entfernen können.


Das Gespräch nach der Sitzung lernen wir so zu gestalten, dass wir zusammen mit dem/der Klienten/in herausfinden, was aus der erlebten Situation zu lernen ist, und wie dieser Lernprozess weiters gelebt werden kann.


An den Kurswochenenden üben wir nach Möglichkeit auch ein bisschen

Chi Gong, "Akupunktur ohne Nadeln". Dieses "Chi", oder Universale Energie, kann bewusst wahrgenommen werden.


Folgende Themen werden in der Ausbildung integriert, und zwar in dem Umfang, wie sie unmittelbar bei Rückführungen eingesetzt werden können:

  • Geistheilung

  • Shiatsu (Akupressur)

  • Dr. Roger Callahans TFT (Gedankenfeld-Therapie, auch als EFT oder MET bekannt)
  • Bachblüten

  • Symptomarbeit
  • Seelenreise

  • Psychologie

  • Psychosomatik (krankmachende Einflüsse der Psyche auf den Körper)

  • Kinder und Verhaltensstörungen

  • Progression (Führung in die Zukunft, z.B. zur Integration von Wissen)

  • Hilfe von den Geistführern

Die Ausbildung wird mit einem Zertifikat abgeschlossen.

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Rückführungen ohne Ausbildung

Rückführungstherapie ist eine tiefgehende Therapieform. Darum sollten Rückführungen nur von Therapeuten ausgeführt werden, die eine solide Ausbildung ausweisen können. Alte Traumas an die Oberfläche zu holen, ohne sie therapieren zu können, ist gefährlich, und kann sie im schlimmsten Fall noch verstärken. 



Als Diplomausbildung

Diese Ausbildung, Modul "Rückführung", kann auch als integrierter Teil der Diplomausbildung Komplementär-Therapeut bezogen werden (siehe auch unter Modul Traumkörper).




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